UNSER DARM IST DAS FOYER DER KLEINEN DINGE

UNSER DARM IST DAS FOYER DER KLEINEN DINGE

In jedem von uns befindet sich ein Ökosystem, das unser Wohlbefinden beeinflusst: die Mikrobiota. Die meisten von uns sind sich der Existenz des Zusammenhangs zwischen Mikrobiota und Wohlbefinden nicht bewusst. Durch eine gesunde Lebensweise können wir jedoch das Potenzial unserer Mikrobiota nutzen, um zu unserem allgemeinen Wohlbefinden beizutragen.

Die menschliche Mikrobiota ist eine Gemeinschaft von Milliarden von Mikroorganismen, die an verschiedenen Stellen im Körper leben. Die grösste Ansammlung befindet sich im Darm. In unserem Darm leben etwa 1.000 verschiedene Bakterienstämme. Die Vielfalt unserer Darmmikrobiota ist wichtig, um unser inneres Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Etwa ein Drittel der Bakterien, aus denen unsere Darmmikrobiota besteht, ist allen Menschen gemeinsam, während zwei Drittel jeweils spezifisch sind.

Wir beginnen unsere Mikrobiota unmittelbar nach der Geburt zu entwickeln, indem wir die Mikroorganismen von unserer Mutter erhalten. Wir bekommen dann mehr aus Muttermilch und Essen. Mit drei oder vier Jahren ist unsere Mikrobiota voll entwickelt. Aber es entwickelt sich weiter und verändert sich im Laufe unseres Lebens. Unsere Mikrobiota ist geprägt von den Lebensmitteln, die wir essen und wo wir leben. Dies schafft eine faszinierende symbiotische Beziehung zwischen unserem Körper und unserer Mikrobiota.

Kein Wunder also, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle spielt. Gutes Essen ist wichtig für die Entwicklung unserer Darmmikrobiota. Schon in jungen Jahren während der Entwicklung. Aber auch unser ganzes Leben lang, wenn wir älter werden. Ein besseres Verständnis der Funktion der Darmmikrobiota kann uns helfen, unser Wohlbefinden in allen Phasen unseres Lebens zu verwalten.

Nicht nur die Lebensmittel, die wir essen, beeinflussen die Entwicklung und Leistung unserer Darmmikrobiota sondern auch eine gesunde Psyche ist dabei ausschlaggebend. 

Der Darm wird oft als "zweites Gehirn" bezeichnet. Nicht nur wegen der vielen strukturellen und chemischen Parallelen, die zwischen unserem Darm und unserem Gehirn bestehen. Aber auch wegen der ständigen Kommunikation zwischen den beiden. Ausreichend Schlaf zu gewährleisten, Meditation zu praktizieren und nach Möglichkeit Stress in unserem Leben zu minimieren, könnte einen enormen Einfluss auf unsere Darmmikrobiota haben. In unserem Artikel über Hara und Minimalismus finden Sie Tipps, wie Sie Ihre Wachsamkeit und Ihr Wohlbefinden erhalten können.

Manchmal neigen wir dazu, die kleinen Details zu übersehen. Aber wenn es darum geht, unser Wohlbefinden zu verbessern, ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, um sich auf die wichtigen kleinen Dinge zu konzentrieren, die in uns sind. Dies kann uns langfristig viele positive Vorteile bringen.